Berufsbild Virtuelle Assistenz Teil 1

Aktualisiert: 23. Juni 2021


Berufsbild Virtuelle Assistenz Teil 1

Virtuelle Assistenten sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Vor einigen Jahren aus Amerika in Europa gelandet, kommen Selbstständige und Unternehmen immer mehr in den Genuss, mit einer VA zusammenzuarbeiten. Durch die derzeitige weltweite Pandemie erhält dieser Berufsstand noch mal einen zusätzlichen Aufschwung.

 

Was ist eine virtuelle Assistentin und wer braucht sie?


Die virtuelle Assistenz hat ihren Ursprung bereits in den 90er Jahren in den USA. Unglaublich, dass es solche "virtual assistants" schon so lange gibt. Der Trend ist erst vor einigen Jahren nach Europa geschwappt und erfreut sich immer mehr großer Beliebtheit. Ein "virtual assistant" wird auch kurz VA oder VPA (virtual personal assistant) genannt. In Österreich sind virtuelle Assistenten noch nicht sehr bekannt, sodass noch ein wenig Aufklärungsbedarf herrscht :-)


Was zeichnet also eine VA aus? Eine virtuelle Assistentin arbeitet remote, also von allen Orten der Welt aus und ist nicht physisch im Unternehmen anwesend.


Die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bzw. dem Kunden erfolgt auf rein virtuellem bzw. digitalen Wege. Durch die große Anzahl unser heutigen Online-Tools ist das zum Glück überhaupt kein Problem mehr.


VA's arbeiten selbstständig (also mit angemeldetem Gewerbe) und helfen anderen Selbstständige oder Unternehmen, sich privat und im Business besser zu organisieren, indem sie unliebsame Tätigkeiten übernehmen.


Im Grunde kann jeder Selbstständige und jedes Unternehmen davon profitieren, da eher früher als später zeitraubende Arbeiten anfallen, die perfekt an eine virtuelle Assistentin ausgelagert werden können.


Welche Aufgaben kann eine virtuelle Assistentin übernehmen?


Das Aufgabengebiet einer VA kann extrem vielschichtig sein. Von einem Allroundtalent ("eierlegende Wollmilchsau") bis zu einem spezialisiertem Experten in einem Fachgebiet ist alles dabei. Hier einige (!) Beispiele, wo eine virtuelle Assistenz unterstützend wirken kann:


  • Büromanagement/Backoffice/Organisation: Datenerfassung, Ablage, komplette Terminorganisation, Text- und Schreibarbeiten aller Art, Recherche, etc...

  • Projektbetreuung: Projekt- und Zeitmanagement

  • Social Media Management: Planen und Veröffentlichen der Social Media Beiträge, Community Management, etc..

  • Technische Assistenz: Blogposts einpflegen und Videos hochladen, Landingpages bauen. etc...

  • Grafik- & Webdesign: Gestaltung von E-Books, Webseitenerstellung, Erstellen von Social-Media Posts, etc.

  • Kundenbetreuung: Kundenkommunikation über E-Mail, etc...


Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Je nach Erfahrung und Interessensgebiet jeder einzelnen VA sind noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unternehmen gegeben.

Welche Vorteile entstehen durch die Zusammenarbeit mit einer virtuellen Assistentin?


Die Vorteile, eine virtuelle Assistentin zu engagieren sind ebenso vielfältig wie die zuvor genannten Arbeitsbereiche. Selbstständig zu sein bedeutet nicht, permanent selbst und ständig zu arbeiten (zu Beginn vielleicht schon, aber später dann hoffentlich nicht mehr :-))


Somit hat das Engagieren einer VA zahlreiche Vorteile:


6 Vorteile in der Zusammenarbeit mit einer VA

  • Zeitersparnis

Als VA wollen wir unseren Kunden nur eines verschaffen: mehr Zeit. Das heißt konkret:

  1. Mehr Zeit für Umsatzgenerierung

  2. Mehr Zeit für Kreativität

  3. Mehr Zeit für Freiraum


  • Kostensenkung

Als Freelancer ist eine VA selbst für den eigenen Arbeitsplatz und diverse steuerliche Abgaben zuständig. Für den Auftraggeber wiederum heißt das:

  1. Keine Personalkosten

  2. Keine Lohnkosten

  3. Keine weiteren Nebenkosten

Es entstehen auch keine zusätzlichen Kosten für den Urlaubsanspruch oder während eines Krankheitsausfalls. Das spart Geld!


  • Tun, was wirklich Spaß macht

Eine virtuelle Assistenz verschafft dem Kunden einen essenziellen Vorteil in seinem Business: Endlich wieder das tun, worauf man wirklich Lust hat und was man am besten kann. Alles andere - weg damit!


  • Work-Life-Balance

All das führt auch dazu, dass die Zusammenarbeit mit einer VA einen positiven Einfluss auf die Work-Life-Balance hat: Man muss nicht mehr an alles denken, alles Selbermachen und alles vorplanen - rund um die Uhr!


  • Flexibilität

Die Zusammenarbeit mit einer virtuellen Assistentin ist flexibel, da diese nicht an feste Arbeitszeiten gebunden ist. Lang- oder kurzfristige Projekte: kein Problem! Der Hut brennt? Eine VA kann auch mal schnell einspringen und das Feuer löschen.


  • Transparenz und Kontrolle

Der Auftraggeber bestimmt die gebuchte Stundenanzahl. Die Arbeitsstunden werden verlässlich getrackt, nachvollziehbar aufgeschlüsselt und dementsprechend abgerechnet.



Im zweiten Teil meines Blogartikels "Berufsbild Virtuelle Assistenz" gehe ich unter anderem auf folgende Aspekte ein:

  • Wie wird man eine virtuelle Assistentin?

  • Wie findet man die passende VA?

  • Welche Tools verwendet eine virtuelle Assistenz?


Habt ihr schon Erfahrungen mit virtuellen Assistenten gemacht?

Ich freue mich über eure Kommentare.


Servus und bis bald,

Michaela


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